Bio


Nach einem Sack voll internationaler Hits unter eigenem Namen („I Know You Want Me (Calle Ocho)“, „Hotel Room Service“ etc.) und als Featured Artist der Pop-Elite (Jennifer Lopez, Enrique Iglesias, Usher, Shakira, Janet Jackson u.a.) in den vergangenen Monaten, veröffentlicht der kubanoamerikanischen Rapper Pitbull mit „Planet Pit“ endlich sein sehnsüchtig erwartetes, sechstes Album. Alleine in den USA verkauften sich die bisherigen (Download-)Singles des Rap-Superstars mehrere Millionen Mal, zwei seiner Alben erreichten Platz eins der Billboard Rap Charts (sein Debütalbum „M.I.A.M.A.“ 2004 sowie „Rebelution“ 2009), darüber hinaus enterte „Rebelution“ die US-Album-Charts auf Position acht. Aber auch in anderen Geschäftsfeldern war Pitbull, der als Armando Christian Pérez das Licht der Welt erblickte, in letzter Zeit durchaus erfolgreich: so gründete er mit Mr. 305 Records ein eigenes Label, brachte mit Voli eine eigenen Vodka auf den Markt und wurde als Testimonial für „Sheets Energy Strips“ engagiert. Mit „Armando“ veröffentlichte er außerdem sein erstes Album in spanischer Sprache, das ihm mit „Bon Bon“ einen Top-5-Hit in den Latin Billboard Pop Single-Charts einbrachte. Die Krönung seiner bisherigen Karriere wurde ihm schließlich durch seine Heimatstadt Miami zuteil – als Dank für die exzellente PR, die der Rapper der Nightlife-Hauptstadt Floridas bescherte, wurde ihm der „Schlüssel der Stadt“ verliehen.

Wenn Pitbull im Zusammenhang mit der Benennung des neuen Albums davon spricht, dass er das Gefühl hat, die Welt gehöre ihm, dann ist nicht nur heiße Luft. „Ich möchte damit aber nicht behaupten, dass ich die Welt beherrsche, ich habe nur das Gefühl, dass ich meinen eigenen kleinen Planteten erschaffen habe“, erklärt er. „Ich erreiche sehr viele Menschen, sei es durch meine eigene Musik oder durch meine Features auf Stücken von anderen Artists. Als ‚I Know You Want Me (Calle Ocho)’ in den Charts abging, reiste ich viel durch die Welt und sah, welche Auswirkungen ein globaler Hit haben kann – und wie er die Menschen zusammen bringt. Deshalb habe ich jetzt meine Ziele noch höher gesteckt, als ich in Studio ging. Ich sagte mir: ‚Okay, Pitbull war cool, Mr. 305 war großartig – aber jetzt ist es Zeit für Mr. Worldwide.“ Man muss schon ordentlich was auf dem Kasten haben, wenn man „Mr. Worldwide“ sein möchte, doch wenn Pitbull – neben maschinengewehrartigen Rhymes, Billon-Dollar-Beats und hochinfektiöse Hooklines – von einer Sache mehr als genug hat, dann ist es Charme. Eine ganze Bootsladung voll davon, sozusagen. Wenn Pit einen Raum betritt, ist er wie aus dem Ei gepellt, im feinsten Zwirn und sonnenbebrillt, stets in Begleitung seiner Kumpels, die fröhlich auf Spanisch daher parlieren, an seiner Seite ein anbetungswürdiges Mädchens, gefolgt von Mitgliedern seines Managementteams. Doch selbst während er den konstanten Fluss an SMS-Nachrichten und Emails auf seinen zwei Smartphones abarbeitet, versteht er es, jedem Anwesenden das Gefühl zu geben, höchst willkommen zu sein. Er spricht sie mit „Mama“ oder „Papo“ an und erkundigt sich, ob sie etwas benötigen. Er ist der vollendete Profi: souverän und charismatisch – ein echter Star. Pits faszinierende Persönlichkeit elektrisiert „Planet Pit“ – eine feurige und stylische Würzmischung aus Raps, Beats und Hooks. In seiner Musik finden sich sämtliche Einflüsse, mit denen er in seiner Kindheit und Jugend in Miami in Kontakt kam: die verschiedensten Dance-Sounds, die die Menschen aus Kuba, der Dominikanischen Republik, Kolumbien und Karibik in USA mitbrachten, um sich in der neuen Heimat heimisch fühlen zu können. „Ich wuchs mit Salsa, Merengue und Bachata auf, Arschwackel-Musik, Freestyle Music – dann erst kam für mich HipHop. Man wirft all das zusammen in einen Topf, den wir auf Spanisch ‚Paella‘ nennen – genau das habe ich mit diesem Album versucht“, erklärt Pit, der während der Promotiontour für sein Vorgänger-Album „Rebelution“ in so unterschiedlichen Ländern wie Frankreich, Indonesien, Südafrika, Brasilien und Singapur auftrat. „’Planet Pit‘ enthält Elemente von überall, wo ich war. Auf ‚Shake Señora’ ist z.B. T-Pain mit dabei, der aus Tallahassee in Florida stammt, und Sean Paul, der seinen jamaikanischen Flavour reinbringt. Ich versuche, ein Botschafter zu sein; ein Brückenbauer, der Elemente aus der ganzen Welt anschleppt und zu einem Sound vereint, den man noch nie zuvor gehört hat.“

Der aktuelle Hit des Album, „Give Me Everything”, featured mit US-Superstar Ne-Yo („Closer“), Sängerin/Model Nayer und dem niederländische Produzenten und DJ Afrojack ebenfalls ein hochinteressantes Line-Up. Schaut man einmal auf das Tracklisting und die Credits des Albums, findet man zahlreiche weitere große Namen des Pop-Business, wie z.B. Marc Anthony („Rain Over Me”), Jamie Foxx („Where Do We Go“), Chris Brown („International Love”) und Ex-Destiny’s Child Kelly Rowland („Castles Made of Sand”). Für musikalische Edginess sorgen die bereits erwähnten T-Pain („Hey Baby”) und Sean Paul.

Hinsichtlich der Aufgabe, all die vielfältigen Sounds in den Gesamtflow des Albums einzupassen, vertraute Pitbull der Expertise der aktuell angesagtesten Produzenten, darunter David Guetta (Black Eyed Peas, Snoop Dogg etc.), RedOne (Lady Gaga, Jennifer Lopez etc.), Polow Da Don (Usher, Nicole Scherzinger etc.) und DJ Frank E (Chris Brown, Flo Rida, B.o.B. etc.). Bei dem Song „Come & Go”, auf dem Enrique Iglesias zu hören ist, arbeitete er außerdem erstmals mit den Pop-Giganten Dr. Luke, Benny Blanco und Max Martin (P!nk, Ke$ha, Avril Lavigne, Kelly Clarkson etc.) zusammen. „Das Ziel war, ‚Planet Pit‘ mit zehn fetten Singles vollzupacken“, erklärt Pit. „Ich wollte, dass jeder Track eine Riesennummer ist - nicht nur zwei gute Songs und der Rest ist Bullshit.“

Mit seinen treibenden Uptempo-Beats ist Pitbulls Musik natürlich wie maßgeschneidert für die Clubs, doch bereits mit seinem brasilianisch beeinflussten „I Know You Want Me (Calle Ocho)“ zeigte er, dass seine Musik auch bei Urban-, Latin- oder Popmusik-Fans extrem gut ankommt. Die Single schoss auf Platz zwei der US-Billboard-Charts und erreichte in vielen weiteren Ländern die Top 10, darunter Großbritannien, Kanada und Deutschland. Sein Erfolgsrezept: die perfekte Kombination von HipHop- und Eurodance-Elementen mit toughen Raps und heißen Pop-Hooklines.

Live bringt er seine individuelle Stilkombination mit Hilfe seiner Band auf die Bühne. Im Zusammenspiel zwischen dem Sänger und den Musikern entsteht eine spontane Party-Atmosphäre, die man überhaupt nicht erzeugen könnte, wenn Pit lediglich mit einem DJ auftreten würde. „Wenn die Congas abgehen und der Bass hinter mir wummert, dann kann mir keiner irgendetwas. Es fühlt sich an, als wenn man auf einem Blitz reitet.” Die wahre Schönheit von „Planet Pit“ ergibt sich aus der Tatsache, dass sein Schöpfer niemals seine Wurzeln vergisst. Die Art und Weise, wie er selbst mit großen Augen bestaunt, wie weit er bereits gekommen ist, gibt seiner unwiderstehlichen Globalmusik eine höchst menschliche Bodenhaftung.

Pit lernte bereits in jungen Jahren, welche Macht Worte haben können. Seine Eltern waren von Kuba in die USA immigriert und sein Vater brachte ihm bei, Texte des Kubanischen Dichters und Freiheitskämpfers José Martí in den Bars von Miamis „Little Havana“ zu rezitieren. Nach der Trennung seiner Eltern hatte Pit ein recht schwieriges Verhältnis zu seinem Vater, der einen Haufen Geld auf der Straße verdient hatte, jedoch feststellen musste, dass schnelles Geld noch viel schneller wieder verschwinden kann. Seine Mutter hatte Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen und Pit musste von einer heruntergekommenen Behausung in die nächste ziehen. Einige Zeit wurde er sogar bei einer Pflegefamilie in ländlichen Roswell, Georgia, untergebracht. Inspiriert von Nas und The Notorious B.I.G. begann er damit, in der High School zu rappen, nachdem ihn seine Mutter hinaus geworfen hatte, weil er mit Drogen dealte. Er schaffte den Schulabschluss und fing an, sich auf seine Musikkarriere zu konzentrieren. Er trieb sich in Clubs herum und trat auf, wo er nur konnte. Seine große Chance ergab sich, als Lil Jon ihn 2002 einlud, auf seinem Album „King Of Crunk“ mitzuwirken. Pitbull nutze sie und veröffentlichte anschließend eine Reihe von sehr erfolgreichen Mixtapes.

2004 unterschrieb Pitbull einen Vertrag beim Label TVT Records, das seine drei Independent-Nummer-Eins-Alben „M.I.A.M.I.: Money Is A Major Issue“ (2004), „El Mariel“ (2006) und „The Boatlift“ (2007) veröffentlichte, mit denen er seinen Ruf, einer der vielseitigsten Rapper des Landes zu sein, nachhaltig manifestierte. Kollaborationen mit seinem Mentor Lil Jon bescherten ihm eine Reihe Clubhits, darunter „Krazy“ und „The Anthem“. Nachdem er TVT Records verlassen hatte, unterschrieb er beim Sony-Musik-Label Polo Grounds Music/J Records. 2009 wurde er erstmals bei den Billboard Latin Music Awards mit dem „Latin Digital Download Artist of the Year” ausgezeichnet.

Und jetzt hat er alle Vorbereitungen getroffen, um sein neues Album „Planet Pit“ auf die Welt loszulassen und die Menschen rund um den Globus seine neueste Inkarnation zu präsentieren: Mr. Worldwide.